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Osterinfostand 2018 der LINKE Dillingen

DIE LINKE Dillingen war mit einem Oster-Infostand am Odilienplatzbrunnen, Gründonnerstag, 29. März 2018, für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Mitglieder des Vorstandes und Stadtrates standen für aktuelle politische Fragen zur Verfügung und verteilten kleine, süße, Ostergrüße.

Wir wünschen auf diesem Weg allen Bürgerinnen und Bürgern “ Frohe Ostern“.


Sascha Sprötge: Auch an Dillinger Tafel seit Jahren große Zahl an Bedürftigen

Eingang zur Dillinger Tafel

„Es ist beeindruckend, was für eine wichtige und tolle Arbeit die ehrenamtlichen Helfer der Tafeln, auch in Dillingen, leisten – aber es ist bedauerlich, dass diese Arbeit in einem reichen Land wie Deutschland überhaupt nötig ist“, so Sascha Sprötge, Vorsitzender DIE LINKE Dillingen. „Dank ihrem Engagement kann vielen Menschen in Not, an der Dillinger Tafel aktuell bis zu 250 Bedarfsgemeinschaften wöchentlich, mit der Ausgabe von Lebensmitteln geholfen werden.

Man kann das 20 jährige Tafelmodell in Deutschland aber wohl kaum als ‚erfolgreich‘ begreifen. Auch die betroffenen Dillinger Bürgerinnen und Bürger würden sich sicherlich wünschen keine ‚Kunden‘ der Tafeln sein zu müssen. Die größte Hilfe auch für die Ehrenamtlichen der Tafeln wäre, dass die Zahl derjenigen, die auf sie angewiesen sind, endlich deutlich zurückgeht und letztlich die Tafeln ganz unnötig würden.

Leider werden es aber immer mehr, denen das Existenzminimum nicht zum Leben reicht. Tafeln sind zu Ausfallbürgen des Sozialstaates geworden. Es ist inzwischen auch kein Geheimnis mehr, dass Armutsbetroffene von MitarbeiterInnen der Jobcenter direkt zu den Tafeln verwiesen werden. In der Presse wurde mittlerweile über zahlreiche Fälle berichtet, bei denen Betroffene – insbesondere Hartz-IV-Bezieher – direkt an die Tafeln verwiesen wurden. Was an den Tafeln passiert, ist ein großes Alarmsignal und ein Handlungsauftrag an die gesamte Politik. Ein Sozialpakt, der garantiert, dass alle vor Armut geschützt sind und der die Mittelschichten besser stellt, ist überfällig. Eine sanktionsfreie Mindestsicherung, höhere Mindestlöhne, mehr Unterstützung für Alleinerziehende und eine bessere Absicherung im Alter wären echte Hilfen im Kampf gegen die zunehmende Armut. Ohne diese Maßnahmen sind im reichen Deutschland mindestens 1,5 Millionen bedürftige Personen auf die Tafeln angewiesen.

DIE LINKE Dillingen fordert schon länger einen anderen Standort für die Dillinger Tafel. Denn zum einen liegt deren Ausgabestelle direkt gegenüber dem Haupteingang der Dillinger Post und in unmittelbarer Nähe des vielgenutzten Hoyerswerda Parkplatzes, so dass Betroffene kaum unbemerkt und möglichst anonym dorthin gelangen können. Wir wissen leider von vielen weiteren Bedürftigen, die ebenfalls die Leistungen der Tafel in Anspruch nehmen würden, sich dort aber nicht in so großer Öffentlichkeit zeigen wollen. Zum anderen sind im genutzten Gebäude die Räumlichkeiten seit jeher sehr begrenzt. Viele Tafelbesucher warten während der Ausgabezeiten vor der Tür, gerade bei schlechter Witterung keine gute Situation.“


 

Aus für Dillinger Krankenhaus im Jahr 2019 – Petition der LINKE zum Erhalt des Krankenhauses wurde von Dillinger Bürgerinnen und Bürgern unterstützt

Der Vorsitzende der LINKE Dillingen, Sascha Sprötge und sein Stellvertreter Horst Riedel, im Jahr 2014,bei der Übergabe einer Petition zum Erhalt des Dillinger Krankenhauses an Schwester Basina Kloosin, damalige Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung.

Der Krankenhausplan 2018-2025, ausgearbeitet vom saarländischen Gesundheitsministerium, nimmt Formen an. Ein entsprechender Entwurf ist mittlerweile, im März 2018, bekannt geworden. Den Krankenhaus Standort Dillingen wird die Marienhaus GmbH bis 2019 aufgeben. Dafür soll die Elisabeth Klinik in Saarlouis um 88 Betten wachsen. Insgesamt sollen die Krankenhäuser im Saarland 500 zusätzliche Betten erhalten.

Sascha Sprötge, Fraktionsvorsitzender der LINKE im Stadtrat: „DIE LINKE Dillingen hat jahrelang für den Erhalt des Dillinger Krankenhauses gekämpft und für eine Petition mit zahlreichen Informationsständen in Dillingen weit über zweitausend Unterstützungsunterschriften von Dillinger Bürgerinnen und Bürgern gesammelt. Die Petition wurde an die damalige Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, Schwester Basina Kloos, übergeben.

Dabei wurden auch Vorschläge für eine bessere Auslastung und Nutzung der Dillinger Klinik gemacht, sowie auf erfolgreiche Umstrukturierungen von kleineren Kliniken an anderen Standorten - Berichte Ärzteblatt – hingewiesen, vergebens wie wir heute wissen. Leider hat die Marienhaus GmbH über die vergangenen Jahre hinweg keine tragfähigen Konzepte für den Standort Dillingen, innerhalb des Verbundklinikums Dillingen-Saarlouis Elisabeth Klinik, erstellen können. Dagegen wurde in der Saarlouiser Elisabeth Klinik mittels einer Steuerungsgruppe der Marienhaus GmbH zur Auflösung des Dillinger Krankenhauses über Jahre die Schließung vorbereitet.
Die Marienhaus GmbH beantragte dann im Jahre 2016 Fördermittel in Höhe von 6 Millionen für die Schließung des Dillinger Krankenhauses und machte damit ihre tatsächlichen Absichten deutlich.

Diese Information wurde erst im Jahr 2017 öffentlich bekannt, da das Gesundheitsministerium, geführt von Monika Bachmann (CDU), zunächst keine Angaben dazu veröffentlichte. Das Aus für das Dillinger Krankenhaus ist ein trauriges Kapitel für die Stadt Dillingen, in der zahlreiche Unternehmen und Schulen ansässig sind. So werden für Patienten verschiedener Fachabteilungen des Dillinger Krankenhauses nun beispielsweise längere Anfahrtswege und Wartezeiten bei anderen Kliniken die Folge sein. Die Notfall Ambulanz wurde ja vor vielen Jahren geschlossen und war dann doch der von der LINKE befürchtete große Schritt zur endgültigen Schließung des Dillinger Krankenhauses.“


Sascha Sprötge: Kreis Saarlouis bei Kinderarmut über dem Bundesschnitt

15 Jahre nachdem der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder im Bundestag seine ‚Agenda 2010‘ verkündet hat, zeigen aktuelle Zahlen zur Kinderarmut auch im Kreis Saarlouis gravierende Probleme auf“, erklärt Sascha Sprötge, Vorsitzender LINKE Dillingen.

„Im letzten Jahr waren 15,1 Prozent der Kinder im Kreis Saarlouis auf Hartz IV angewiesen, mehr als im bundesweiten Schnitt (14,6 Prozent), deutlich mehr als im Schnitt der westdeutschen Länder (13,5 Prozent). Die Zahl der armen Kinder ist im Kreis Saarlouis seit 2012 um 4,8 Prozent gestiegen (deutschlandweit: 1,8 Prozent), wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der LINKEN-Abgeordneten Astrid Schramm hervorgeht.

Kinderarmut ist natürlich auch Elternarmut. Vor allem bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit müssten im Saarland größere Anstrengungen unternommen werden. Beispielsweise durch ein Projekt "Sozialer Arbeitsmarkt / Passiv-Aktiv-Transfer“, dass in Baden-Württemberg Erfolge zeigt. Helfen könnte dabei ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt auch im Saarland, um Langzeitarbeitslosen durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit ordentlicher tariflicher Entlohnung neue Perspektiven zu ermöglichen.

Eine flächendeckende Schul- und Kitaverpflegung wäre dringend geboten. Wenn rund ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen im Saarland von der Schulbuchausleihe befreit sind, darunter auch Schülerinnen und Schüler an den Dillinger Gemeinschaftsschulen, zeigt dies eine große Anzahl einkommensschwacher Haushalte. Ganz wichtig ist es den Bildungserfolg der Kinder von sozialer Herkunft abzukoppeln, um Bildungsferne zu überwinden und mehr Kinder und Jugendliche erfolgreich auf ihrem Weg ins Leben und in die Gesellschaft begleiten zu können. Für eine frühzeitige Bildung werden ausreichend, kostenfreie Kitaplätze mit qualifiziertem Personal benötigt. Nur so können benachteiligte Kinder, auch in unserer Stadt Dillingen, die Förderung und Anregung erfahren, die für eine gute Schullaufbahn nötig sind.“

 

DIE LINKE fordert mehr Unterstützung und bessere Voraussetzungen für die Gemeinschaftsschulen im Kreis Saarlouis.

Der Kreisvorsitzende der LINKE Saarlouis, Sascha Sprötge: „Wenn in der Gemeinschaftsschule ‚In den Fliesen‘ in Saarlouis mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler (52,1 Prozent) vom Entgelt der Schulbuchausleihe befreit sind, weil sie aus Familien mit schmalerem Geldbeutel kommen, und 17 Prozent die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen, dann wird klar: Hier muss es besonders gute Bedingungen, besonders kleine Klassen, eine besonders gute Personalausstattung geben, damit alle Kinder und Jugendliche individuell betreut, gefördert und zu einem guten Schulabschluss geführt werden können. Das gilt ebenso für die Gemeinschaftsschule ‚Martin-Luther-King-Schule‘ in Saarlouis, bei der ebenfalls 17 Prozent die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen. Nach Auskunft des Bildungsministeriums sind landesweit im Schnitt 33 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an den Gemeinschaftsschulen von den Schulbuchkosten befreit, mehr als dreimal so viel wie an den Gymnasien. Vor allem die Gemeinschaftsschulen müssen die Folgen der Agenda 2010 Politik ausbaden, die auch dazu geführt hat, dass die Armut wächst. Brandbriefe von engagierten Lehrerinnen und Lehrern wundern da nicht.“

Ein weiteres Problem in den Schulen, auch an den beiden Gemeinschaftsschulen in Dillingen, stellt nach wie vor der Unterrichtsausfall dar. Fehlen Lehrer krankheitsbedingt, entfallen deren Unterrichtsstunden zwar nicht immer komplett. Zum Teil unterrichten (eher beaufsichtigen) fachfremde Lehrer oder es werden andere Fächer unterrichtet. Aber beides ist kein Ersatz für den ursprünglichen Stundenplan. Dort, wo besonders viele Kinder aus den verschiedensten Kulturen, mit den verschiedensten Hintergründen, mit und ohne Behinderung integriert werden müssen – eben an den Gemeinschaftsschulen – müssen die Klassen deutlich kleiner sein und es muss mehr Lehrer, Sozialarbeiter und Psychologen geben.

 

LINKE Dillingen: Brauchen mehr Polizeikräfte und unbedingt den Erhalt der Dillinger Polizeidiensstelle

Mehr Polizei vor Ort ist nötig und kann nicht durch Videoüberwachung ersetzt werden, selbst wenn diese an bestimmten Orten sinnvoll sein könnte. Darüber waren sich die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung, die am 21. Februar 2018, im Haus der Generationen in Wallerfangen stattfand, einig. Dabei sprach der Landtagsabgeordnete Dennis Lander (DIE LINKE) zum Thema Innere Sicherheit, anschließend folgte eine interessante Diskussion mit den Besuchern, bei der das Thema Polizei und Überwachung im Mittelpunkt stand.

Einig war man sich auch, dass die zusätzliche Ausrüstung von Spezialeinheiten weder den Personalmangel bei der Polizei noch fehlende Ausrüstung bei den regulären Polizeikräften wettmachen kann. Der Kreisvorsitzende Sascha Sprötge erinnerte an den Aufmarsch einer neuen operativen Sondereinheit (OpE), gebildet durch Umorganisation vorhandenen Personals, in voller Ausrüstung am Großen Markt in Saarlouis kurz vor der Landtagswahl 2017 und bezeichnete dies als Wahlkampfshow des CDU-Innenministers Klaus Bouillon. „Bouillons Showeffekte können nicht über zurückgehende Polizeipräsenz in vielen Städten und Gemeinden des Saarlandes hinwegtäuschen“, so Sprötge. Mehr Polizeipräsenz sorge für mehr Sicherheit und könne dazu beitragen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten vorzubeugen.

„Auch wenn nach großem öffentlichen Druck die Zahl der Neueinstellungen bei den Polizeikräften steigt, geht der Personalabbau weiter. Denn es werden deutlich weniger neue Polizistinnen und Polizisten ausgebildet, als aus dem Dienst scheiden. Eine vorausschauende Personalplanung bei der Polizei fehlt“, betonte Dennis Lander. Dass immer mehr Polizeidienststellen im Land ganz oder teilweise geschlossen werden, führe zu einem geringeren Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger und werde die Kriminalitätsbekämpfung erschweren.

Die geplanten Umstrukturierungen bei den Polizeidiensstellen durch das Innenministerium sieht DIE LINKE kritisch. Sprötge: “Es darf in Dillingen auf gar keinen Fall zu einer weiteren Herabstufung oder gar Schließung der hiesigen Polizeidienststelle kommen. Dies wäre, neben den negativen Sicherheitsaspekten, auch ein weiterer Rückschritt in der Entwicklung der Stadt Dillingen.“


DIE LINKE Dillingen zeigte Solidarität mit den Streikenden der IG Metall bei den Ford Werken Saarlouis

Oskar Lafontaine sprach zu den streikenden Arbeitern bei den Ford Werken Saarlouis
Astrid Schramm, Birgit Huonker, Betriebsrat Ralf Coassin, Kreisvorsitzender Sascha Sprötge

DIE LINKE hat die IG Metall in ihrer Forderung nach mehr Lohn und ein Recht auf Arbeitszeitverkürzung unterstützt und sich mit den streikenden Metallern im Saarland solidarisch erklärt. DIE LINKE Dillingen und zahlreiche weitere Vertreter der LINKEN haben daher u.a. am 1. Februar 2018 die Streikenden bei den Ford-Werken in Saarlouis besucht, wo rund 8000 Beschäftigte von Ford und dem Industriepark in einen 24stündigen Warnstreik getreten waren. Oskar Lafontaine und weitere Mitglieder der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes wünschten den Streikenden viel Erfolg bei ihrem Arbeitskampf.

Der Vorsitzende der LINKE Dillingen, Sascha Sprötge:
„Auch zahlreiche Dillinger Bürgerinnen und Bürger arbeiten in der Metall- und Elektrobranche. Durch die Arbeit der Beschäftigten entstehen die satten Gewinne der Unternehmen, sie haben daher attraktivere Arbeitsbedingungen verdient. Es ist an der Zeit den Beschäftigten etwas von dem zurückzugeben. Es darf nicht sein, dass einseitig von den Arbeitnehmern Flexibilität verlangt wird. Flexible Arbeitszeiten auch zu Gunsten der Arbeitnehmer, beispielweise für Pflege von Angehörigen oder Kindererziehung, gehören zu einer modernen und gerechten Gesellschaft dazu. “



"Wir müssen uns zusammentun, um das Aufkommen der Rechten in Deutschland und ganz Europa zu verhindern"

Volles Haus beim Neujahrsempfang 2018. Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine warnten die SPD vor einer Fortsetzung der 'großen Koalition' auf Bundesebene ("Geht den Weg nicht weiter, der Euch die großen Wahlverluste beschert hat") und warben für eine linke Sammlungsbewegung. "Das, was jetzt absehbar ist, wenn alles in den eingefahrenen Gleisen weiterläuft, ist doch ziemlich übersichtlich: Bei der nächsten Wahl gibt’s wahrscheinlich noch mehr rechte Mehrheiten, irgendwann regieren vielleicht sogar gewisse Kräfte mit, bei denen uns allen nur das Gruseln kommt. Nein! Wir müssen doch versuchen, die Politik in diesem Land nach links zu schieben. Dafür müssen wir größer werden, breiter werden, mehr Akzeptanz bekommen", sagte Sahra Wagenknecht. Und Oskar Lafontaine: "Wir müssen uns zusammentun, um das Aufkommen der Rechten in Deutschland und ganz Europa zu verhindern."


DIE LINKE gegen Grubenflutung – Schutz der Bevölkerung muss Vorrang vor finanziellen Interessen haben!

Sascha Sprötge

DIE LINKE Dillingen lehnt eine Grubenflutung ab. Deshalb hat sich DIE LINKE im Dillinger Stadtrat bereits 2015 - als vom Dillinger Stadtrat die Resolution „Absoluter Vorrang für Mensch und Natur bei Grubenwasserhaltung“ verabschiedet wurde - klar dafür ausgesprochen, dass die Pumpen weiter laufen müssen. Der Fraktionsvorsitzende der LINKE im Stadtrat, Sascha Sprötge: „An der Ruhr wird auch weiter gepumpt. Es darf nicht sein, dass mögliche Schäden in Kauf genommen werden, damit es für die RAG AG billiger wird. Die Gefahr von verunreinigtem Grund- und Trinkwasser in Folge einer Grubenflutung kann bislang ebenso wenig sicher ausgeschlossen werden, wie Bergschäden, Erschütterungen, Hebungen, Senkungen, Ausgasungen und Hochwasser.


Auch die Auswirkungen auf die Fließgewässer sind unklar. Solange Gefahren für Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger und für unsere Natur nicht absolut ausgeschlossen sind, darf es keine Flutung geben.

Die RAG ist in der Pflicht geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit keinerlei Erschütterungen mehr auftreten. Die Einrichtung ausreichend dichter Messnetze für den Austritt von Naturgas sowie Erschütterungen ist zwingend erforderlich. Die Kosten für Monitoring etc. dürfen nicht zu Lasten der Gemeinden gehen. Notwendig wäre auch eine Umkehr der Beweislast auf auftretende Schäden im Belastungsraum. Auch die Landesregierung ist in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass jeder Schaden von Bürgerinnen und Bürger abgehalten wird. Die Einwendungen von rund 4500 Saarländerinnen und Saarländer gegen die Teilflutung müssen sehr ernst genommen werden.“


Weihnachtsstand der LINKE Dillingen

Der Weihnachtsstand am 23. Dezember 2017 in der Stummstraße bildete den Abschluss der diesjährigen Aktivitäten und Aktionen von DIE LINKE Dillingen. Wir hielten auch diesmal kleine, süße Überraschungen für die Besucher bereit.

Sascha Sprötge, Vorsitzender: “Im Namen des gesamten Vorstandes von DIE LINKE Dillingen möchte ich mich bei den Dillinger Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen im Jahre 2017 herzlich bedanken! Schöne Feiertage und alles Gute im neuen Jahr wünschen wir allen Dillinger Bürgerinnen und Bürgern!“


Dillinger LINKE mit zweitbestem Ergebnis im Saarland


Bundestagswahl 2017

DIE LINKE ist mit 9,2 Prozent der Stimmen in den Bundestag gewählt worden. In Dillingen erreichte DIE LINKE 15,3 Prozent, was der zweithöchste Wert der LINKE im Saarland nach Saarbrücken - mit 15,9 Prozent - ist. Dies bedeutete im Vergleich zur letzten Bundestagswahl einen Zuwachs von 4 Prozent in Dillingen.

Vorsitzender DIE LINKE Dillingen, Sascha Sprötge: „Das starke Abschneiden der LINKE in Dillingen, mit dem besten Ergebnis im Landkreis Saarlouis und dem zweitbesten im Saarland, lässt uns zukünftigen Wahlen optimistisch entgegen sehen. Ich bedanke mich im Namen des Vorstandes bei allen Wählerinnen und Wählern der LINKE in Dillingen für ihr Vertrauen. Einen Wahlkampf zu führen bedeutet für die politisch engagierten ehrenamtlichen Helfer immer viel Arbeit. Danke allen Helferinnen und Helfern für ihren starken Einsatz! Die Rolle der LINKE im Bundestag ist klar: Druck machen für bessere Renten, gerechtere Steuern und höhere Löhne. DIE LINKE ist die soziale Opposition im Parlament.“


Mitgliederversammlung hat neuen Vorstand gewählt

Bei der Mitgliederversammlung zur Gründung des neuen Ortsvereins Dillingen / Rehlingen-Siersburg am 17. September 2017 wurde Sascha Sprötge einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. 14 Mitglieder gehören dem neu gewählten Vorstand an. Auch der Stv. Vorsitzende Horst Riedel und der für die Koordination zu Rehlingen-Siersburg eingesetzte Peter Thiel wurden von der Versammlung einstimmig für die kommenden zwei Jahre gewählt. Als Schatzmeisterin wurde Sandra Sprötge, als Schriftführerin Esther Philippi gewählt.

Sascha Sprötge, Vorsitzender: “Ein Ziel des neu gewählten Vorstandes ist es in Rehlingen Siersburg mit verschiedenen Aktionen wieder aktiv vor Ort zu sein und dort neue Mitstreiter für DIE LINKE zu gewinnen. Weiterhin wird DIE LINKE in Dillingen durch zahlreiche Aktivitäten präsent sein. Dies auch im Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahre 2019, bei der wir gute Wahlergebnisse anstreben, um uns kommunalpolitisch für eine sozial gerechtere Politik bei uns vor Ort einsetzen zu können. Dazu will der neu gewählte Vorstand seinen Beitrag leisten.


LINKE Dillingen zum geplanten Aus des Dillinger Krankenhauses bis zum Jahresende 2018

Sascha Sprötge und Horst Riedel bei der Übergabe der Petition zum Erhalt des Dillinger Krankenhauses an Schwester Basina Kloos


Nachdem die Marienhaus GmbH mitgeteilt hat, auch die Klinik in Dillingen bis zum Jahr 2019 schließen zu wollen, fordert DIE LINKE, dass für die Menschen in der Region eine wohnortnahe Notfall-Versorgung sichergestellt wird. Außerdem muss endlich Schluss sein mit der wachsenden Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung.

Scharf kritisiert DIE LINKE Dillingen zudem den Träger Marienhaus GmbH für die Vorgehensweise bei der Schließung des Dillinger Krankenhauses.



Der Vorsitzende Sascha Sprötge: „DIE LINKE Dillingen hat jahrelang für den Erhalt des Dillinger Krankenhauses gekämpft und im Jahre 2014, als bereits verschiedene Fachabteilungen geschlossen wurden, für eine Petition über zweitausend Unterstützungsunterschriften von Dillinger Bürgerinnen und Bürgern gesammelt. Diese wurden an die damalige Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung Schwester Basina Kloos übergeben. Es wurden dabei auch Vorschläge gemacht für eine bessere Auslastung und Nutzung der Dillinger Klinik sowie auf erfolgreiche Umstrukturierungen von kleineren Kliniken an anderen Standorten hingewiesen (Berichte im Ärzteblatt).

Leider hat die Marienhaus GmbH auch in den Jahren danach keinerlei ernsthaftes Bemühen gezeigt, im Verbund mit der Saarlouiser Elisabeth Klinik, ein tragfähiges Konzept für das Dillinger Krankenhaus vorzulegen. Im Gegenteil wurden in der Saarlouiser Elisabeth Klinik schon damals Vorbereitungen für die endgültige Schliessung des Dillinger Krankenhauses vorangetrieben. Dies berichteten uns Mitarbeiter einer Steuerungsgruppe zur Auflösung des Dillinger Krankenhauses.

Die Zusammenlegung der Krankenhausstandorte Saarlouis und Dillingen durch die Marienhaus GmbH diente offenbar stets dem Ziel die Dillinger Klinik zu schließen. Die Dillinger Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Dillinger Stadtrates wurden vom Träger jahrelang getäuscht. Dazu passt auch die jetzige Bekanntgabe, dass die Marienhaus GmbH bereits im Jahre 2016 Fördermittel in Höhe von 6 Millionen für die Schließung des Dillinger Krankenhauses beantragte. Das Gesundheitsministerium, geführt von Monika Bachmann, CDU, ehemalige Landrätin im Kreis Saarlouis, machte diese Tatsache nicht bekannt. Niemand von den Verantwortlichen hatte Interesse den Dillingern reinen Wein einzuschenken. Ein trauriges Kapitel für eine Stadt wie Dillingen, in der auch zahlreiche Unternehmen und Schulen ansässig sind.“

Horst Riedel, stv. Vorsitzender und Stadtratsmitglied: “Die von CDU und SPD geführte Landesregierung darf sich nicht hinter privaten Anbietern verstecken. Die Menschen in Dillingen und Umgebung haben ein Anrecht darauf, zu erfahren, wie sich die Regierung die Krankenhausversorgung vorstellt und wie sie eine wohnortnahe Notfallversorgung ebenso wie ein angemessenes und für alle erreichbares Angebot an spezialisierten zukunftsfähigen Krankenhäusern sicherstellen will. Und schließlich muss der ständig wachsende Kostendruck und Verdrängungswettbewerb der Krankenhäuser beendet werden. Im Mittelpunkt des Gesundheitswesens muss das Wohl der Patienten stehen, nicht der Profit, das bleibt die klare Position der LINKE.“

 


LINKE Dillingen gegen die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge

Die große Koalition von CDU und SPD im Saarländischen Landtag plant alle Kommunen für den Ausbau und die Instandsetzung von Gemeindestraßen zu Straßenausbaubeiträgen zu  verpflichten. Begründet wird dies mit den leeren Kassen der Städte und Gemeinden.

Sascha Sprötge, Vorsitzender: „DIE LINKE Dillingen spricht sich gegen eine zusätzliche Belastung von Bürgerinnen und Bürgern durch die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge aus. Die Bürgerinnen und Bürger wurden in den vergangenen Jahren zu Genüge belastet. Hausbesitzer in Dillingen etwa durch mehrmalige Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer B.  Dazu kommen für viele stetig steigende Belastungen durch Kitagebühren, Abfallgebühren, Abwassergebühren, Friedhofsgebühren u.a. Für die Verkehrsinfrastruktur werden schließlich schon Steuern erhoben, diese müssen auch sachgerecht verwendet werden. Wer will, dass Städte und Gemeinden mehr Geld für die nötige Sanierung von Straßen und Wegen haben, der sollte dafür sorgen, dass Millionen-Einkommen, -Vermögen und - Erbschaften gerecht besteuert werden. Sascha Sprötge: „Saarländische Städte und Gemeinden haben durch die Steuergeschenke für Millionäre und Großkonzerne seit dem Jahr 2000 jährlich rund 130 Millionen Euro verloren. Wir brauchen einen kommunalen Finanzausgleich, der diesen Namen auch verdient.“


LINKE Dilingen fördert Initiative für ein barrierefreieres Dillingen mit einer mobilen Rollstuhlrampe

Sascha Sprötge, Vorsitzender: “DIE LINKE unterstützt mit der Übergabe einer von DIE LINKE Dillingen gespendeten "wheelramp" – mobile Rollstuhlrampe - an Winfried Hoffmann, während des Sommerfestes der Inklusion in Dillingen, ein geplantes Projekt für ein barrierefreieres Dillingen. Wir freuen uns, damit einen weiteren praktischen Beitrag zur Inklusion in Dillingen zu leisten. Einfach mal machen! Schön, dass auch der Behindertenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Ralf Georgi, bei der Übergabe vor Ort war und sich so ebenfalls über dieses Unterstützungsprojekt der LINKE Dillingen informierte. Es wäre schön, wenn dieses Projekt ausreifen und dann weitere Unterstützung und Förderung erhalten würde.“ Nun verfügt Winfried Hoffmann mit der am 10. Juni 2017 von den Vorsitzenden der LINKE Dillingen, Sascha Sprötge und Horst Riedel, übergebenen „wheelramp“ schon mal über eine weitere mobile Rollstuhlrampe, welche er zum Vorführen und Testen an Geschäftsinhaber und andere Interessierte in Dillingen leihweise zur Verfügung stellen kann, sobald verschiedene Fragen zur konkreten Projektumsetzung geklärt sind.


 

LINKE Dillingen unterstützt Projekt Café Courage für mehr Inklusion im Landkreis Saarlouis

DIE LINKE Dillingen, vom Vorstand mit dabei Vorsitzender Sascha Sprötge, stv. Vorsitzender Horst Riedel, Jürgen Henseler und Justin Sprötge, besuchte am Freitag, 3. Juni 2017, das Sommerfest von Café Courage anlässlich des 6 - jährigen Bestehens des Projektes. Aus diesem Grund wurde eine Spende übergeben, nachdem DIE LINKE Dillingen auch in den vergangenen Jahren das Projekt Café Courage stetig unterstütze. Höhepunkte der Kooperation und des Miteinanders waren u.a. im vergangenen Jahr die gemeinsame Veranstaltung zum Thema Inklusion im Landkreis Saarlouis mit Landrat Patrik Lauer oder die Beteiligung von Café Courage beim Sommerfest der LINKE Dillingen. Sascha Sprötge, Vorsitzender: “DIE LINKE Dillingen gratulierte beim Sommerfest von Café Courage allen Beteiligten des Projektes, wünschte für die Zukunft ein gutes Gelingen der selbständig organisierten Veranstaltungen und weiterhin eine schöne gemeinsame Zeit. Die Herausforderungen der Selbstverwaltung werden gut gemeistert und das Projekt bietet gute Möglichkeiten um verschiedene Menschen mit ihren Anregungen und Ideen zum Thema Inklusion zusammen zu bringen. Projekte wie ´Cafe Courage´ Dillingen eignen sich dazu anderen Mut zu machen. Jeder kann sich im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten einbringen. In einer inklusiven Gesellschaft ohne Ausgrenzung ist es normal verschieden zu sein. Es handelt sich bei Café Courage Dillingen nicht um ein Café im klassischen Sinne, sondern um einen Ort, an dem sich Menschen mit und ohne Behinderung treffen und die Möglichkeit haben gemeinsame Freizeitaktivitäten zu gestalten. Ziel beim Projektstart im Jahre 2011 war, dass nach drei Jahren eine Selbstverwaltungsstruktur entsteht, bei der das Projekt Café Courage mit nur noch sehr geringer Assistenzleistung durch die Projektbetreuerinnen Elke Müller und Christine Zewe organisiert wird. Dieses Ziel wurde erreicht. Dazu nochmals herzlichen Glückwunsch.“


Listenaufstellung der LINKE Saar für Bundestagswahl

Auf einer Mitgliederversammlung in Saarbrücken-Klarenthal, am 7. Mai 2017, wurde der Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze auf Listenplatz 1 für die Bundestagswahl 2017 gewählt. Als Direktkandidatin der Linken des Wahlkreises Saarlouis für die Bundestagswahl wurde, am 14. Mai 2017, in Beckingen, Marilyn Heib gewählt. Der Wahlkreis Saarlouis umfasst die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern. Die Bundestagswahl ist auf den 24. September 2017 terminiert.


Osterinfostand LINKE Dillingen

Gelungener Osterstand der LINKE Dillingen, 13. April 2017. Auch in diesem Jahr waren wir am Gründonnerstag mit einem Osterstand in der Stummstraße, am Odilienplatzbrunnen, vor Ort aktiv. Dabei verteilten Mitglieder der LINKE Dillingen kleine, süße Ostergrüße. Nach knapp einer Stunde und großem Andrang rund um den Stand war schon alles verteilt. Vorsitzender Sascha Sprötge:"Die Ostergrüße wurden mit Freude angenommen. Wir wünschen allen Dillinger Bürgerinnen und Bürgern eine frohe und friedliche Osterzeit."


DIE LINKE drittstärkste Kraft bei Landtagswahl 2017

DIE LINKE ist, nach 2009 und 2012, zum dritten Male in Folge als drittstärkste Partei in den saarländischen Landtag gewählt worden. Das Ergebnis von 12,9% der Wählerstimmen liegt sehr deutlich über dem derzeitigen Bundesdurchschnitt der LINKE. Im Vergleich zu Ergebnissen der LINKE in anderen westdeutschen Bundesländern ist es ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Im Landkreis Saarlouis erreichte DIE LINKE 13,5 % der Wählerstimmen. In Dillingen sogar 15,3%, damit lag die LINKE vor Ort viel deutlicher über dem Landesdurchschnitt als dies noch bei der Wahl 2012 der Fall war. Im neu gewählten Landtag vertreten Oskar Lafontaine und Dagmar Ensch-Engel für DIE LINKE den Wahlkreis Saarlouis-Merzig. Sascha Sprötge, Vorsitzender LINKE Dillingen: "DIE LINKE hat einen sehr engagierten Wahlkampf gegen Lohndrückerei und Rentenkürzungen geführt und für einen Politikwechsel im Saarland geworben. Nun wird es mit der Neuauflage der Großen Koalition ein ‚weiter so‘ geben. Wir werden uns auch in Zukunft für mehr Investitionen in unsere Infrastruktur, für gleiche Bildungschancen für alle, mehr Personal in der Pflege, mehr Wertschätzung für Pflegekräfte und Anerkennung der häuslichen Pflege, mehr sozialen Wohnungsbau, einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit und finanziell besser ausgestattete Gemeinden einsetzen. Wir stehen auch weiterhin an der Seite der jungen ArbeitnehmerInnen und fordern ein Ende von sachgrundlosen Befristungen, Leiharbeit und Ausbeuterei durch Werkverträge. Erfreulich waren die vielen Neueintritte während des Wahlkampfes. Wir freuen uns auf die politische Arbeit in den kommenden Jahren und danken im Namen der LINKE Dillingen allen Wählerinnen und Wählern der LINKE ganz herzlich für ihre Unterstützung bei dieser Wahl."